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Mitgliederversammlung 25.10.2014

Narrenzunft Sasbachwalden 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  
Christel Kraus, seit 1994 Mitglied der Vorstandschaft schied auf eigenen Wunsch aus diesem Gremium aus. Sie war 20 Jahre lang mit dabei und dankte dafür, dass sie immer so unterstützt wurde. Und auch als Ansprechpartnerin für die „ältere Generation“ in der Zunft stets das Vertrauen von allen Mitgliedern geschenkt bekam. Mit stehenden Ovationen der Versammlung wurde Christel Kraus gefeiert, und mit einem Präsent von den drei Zunftmeistern für die langjährige Mitarbeit gedankt.

 Neuwahlen standen neben dem Jahresrückblick und der Vorschau auf kommende Aktivitäten im Mittelpunkt der jüngsten ordentlichen Jahreshauptversammlung der Narrenzunft "Germania" Sasbachwalden 1928 e.V. Zahlreiche Mitglieder, unter ihnen auch Bürgermeisterstellvertreter und Zunftmitglied Alexander Berger, waren am vergangenen Samstag der Einladung zur alljährlichen Manöverkritik der Saschwaller Narren in das „Klausheim“ gefolgt.

„Die Generalversammlung soll Informationen für die Mitglieder bieten, aber auch Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr und zugleich Vorschau auf die kommende Fastnacht sein. Viele Aktivitäten sind notwendig, um die Vereinstätigkeit attraktiv zu gestalten, zu fördern und auch weiterzuentwickeln“, so Zunftmeister und Vorstand Markus Bruder nach der einleitenden Begrüßung und dem Totengedenken zur Eröffnung der Versammlung. „Der Narrenrat, d.h. die Vorstandschaft, wolle gegenüber den Zunftmitgliedern Rechenschaft ablegen und ihre künftigen Vorhaben und Pläne darlegen“. Gemäß dem Wahlspruch „Fastnacht ist Kultur“ habe die Narrenzunft an der vergangenen Fasent 2014 wieder einiges für die Allgemeinheit geboten. Die überlieferte, einheimische Fastnacht zu hegen und zu pflegen stehe auch in Zukunft an erster Stelle der Aktivitäten des Vereins, so der Vorsitzende. Doch nicht nur Begeisterung für die Fastnacht, sondern auch großes Engagement für die Kameradschaft innerhalb des Vereins präge die Saschwaller Narrenzunft, die sich um ihre Zukunft auch weiterhin keine Sorgen zu machen brauche. Dies zeige insbesondere die erfreuliche Entwicklung der Kinder- und Jugendgruppe die weiterhin eine stattliche Anzahl von Mitgliedern aufweise.

Petra Decker verlas anschließend in Vertretung von Zunftschreiberin Melanie Huber den umfassenden Rückblick auf das Vereinsgeschehen des vergangenen Jahres. Die Aufzeichnungen berichteten von der Teilnahme an den Ortenauer Narrentagen in Lahr, dem „Närrischen Staatsempfang“ im Regierungspräsidium in Freiburg, dem „Schmutzigen Durschdi“ mit der Rathausstürmung in Sasbachwalden, über das bekannte „Saschwaller Narrendorf“, bis hin zur Schudiverbrennung in der Nacht zum Aschermittwoch. Aber auch eine „sagenhafte Wanderung mit der Hex“ sowie das alljährliche Freundschaftstreffen mit der Patenzunft „Otterschwierer Leimewängscht“ standen auf dem Programm des abgelaufenen Jahres.

Eine lückenlose Aufstellung der Ein- und Ausgaben sowie einen ausführlichen Kassenbericht ließ die Zunftkassiererin Tina Fischer folgen. Eine saubere und vorbildliche Kassenführung bescheinigten die beiden Kassenprüfer durch ihre Sprecherin Melanie Straub der Geldverwalterin der Narren, so dass ihre Entlastung sowie auch die des Gesamtvorstandes eine reine Formsache war.

Bürgermeisterstellvertreter Alexander Berger überbrachte die Grüße der Gemeinde Sasbachwalden. Er dankte der Narrenzunft für ihre Tätigkeit zur Pflege von Narretei und Brauchtum im Ort. Erst Vereine und Vereinigungen, egal welcher Art, machten eine Gemeinde „wirklich lebendig“, sie belebten die Kultur. Ohne solche Institutionen wäre eine Gemeinde lediglich eine „Wohnsiedlung“. So sei die Narrenzunft schon für vieles im Dorf die Keimzelle gewesen: für den Akkordeonverein, die Brauchtumsgruppe und die Guggemusik, alle seien quasi Kinder von ihr. Auch beim Erntedank- und Weinfest, dem Aushängeschild und größtem Fest im Ort, könne man alljährlich auf die bewährte Mitarbeit der Narrenzunft zählen.

Bei den anschließenden Wahlen für den insgesamt zwölf Mitglieder zählenden Narrenrat (Vorstandschaft) standen vier Posten turnusmäßig zur Neuwahl an. Bürgermeisterstellvertreter Alexander Berger wurde zum Wahlleiter ernannt und leitete souverän die Wahlhandlung. Da die bisherige Zunftschreiberin Melanie Huber nicht mehr kandidierte, musste ihre Nachfolge geregelt werden. Hier fiel die einstimmige Wahl auf den bisherigen Narrenrat Andreas Moser. Während bei der Wahl von Diana Müller als Obergermaninchen sowie den beiden Jugendleiterinnen Tanja Hils und Petra Decker die drei bisherigen Amtsinhaberinnen per Akklamation erneut in ihr bisheriges Amt gewählt wurden.

Im Anschluss galt es noch einen Passus in der Satzung geringfügig zu ändern, was die Versammlung ebenfalls einstimmig befürwortete. Ehe unter dem Tagesordnungspunkt „Berichte“ die Mitglieder ausführlich über das Projekt der neuen Zunftstube im Rathauskeller informiert wurden. Hier soll mit viel Engagement der Mitglieder eine schmucke Heimstätte für die Narrenzunft entstehen. Weiter wurde der aktuelle Stand zur Vorbereitung für den „Saschwaller Narre-Owe“, der am 24.01.2015 im Kurhaus „Alde Gott“ über die Bühne gehen soll bekannt gegeben.

 

Nach einigen weiteren Wünschen und Anfragen anwesender Mitglieder und einem kurzen Ausblick auf die kommende „Saschwaller Fasent 2015“ wurde die harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung geschlossen.